Rezept ayurvedisches Kaki-Chutney, vegan und laktosefrei

Zu jedem vollwertigen ayurvedischen Menü gehört ein Chutney – eine würzige Sauce, die alle sechs Geschmacksrichtungen enthält. Ein Chutney besteht aus Gemüse oder Früchten, angereichert mit Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Chili, Kurkuma, Pfeffer, Ingwer, Kreuzkümmel, Senfsamen sowie einem passenden Fruchtsaft oder Ingwerwasser, je nach Geschmack.

Ich kreiere meine Chutneys immer je nach saisonal erhältlichen Früchten oder Gemüsen. Als ich letzthin am Fruchtregal vorbeilief, sind mir Kakis ins Auge gesprungen. Da ich diese süssen Früchte sehr gerne mag, habe ich mich spontan entschieden, ein Kaki-Chuntey auszuprobieren. Da es mich total begeistert hat, teile ich das Rezept gerne mit euch.

Zuvor aber noch eine kurze Info für alle Ayurvedis zur Kaki: Die Kaki zeichnet sich durch eine herbe Geschmackskomponente (kasaya) aus, und ist darum ideal geeignet um das Pitta-Dosha sowie auch das Agni auszugleichen. Trotzdem sollten die Früchte nur in kleinen Mengen gegessen werden, da sie wie alle zusammenziehenden Nahrungsmittel auch austrocknend wirken und die Verdauungssäfte eindämmen können.

Doch nun zum Rezept. Ihr braucht für das Chutney folgendes:

Zutaten:

  • 4 Kakis
  • 6 Datteln
  • 1 EL Ghee oder Sesamöl
  • 1 TL Senfsamen
  • ½ TL Nelkenpulver
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Chilischote (ohne Kernen)
  • 1-2 dl Apfelsaft
  • 1 dl Ingwerwasser/Wasser
  • 2 EL Agavendicksaft
  • Prise Salz

Zubereitung:

  • Die Kaki in ca. 1 cm grosse Stücke schneiden
  • Die Zwiebel, den Knoblauch, die Datteln und die Chili klein schneiden
  • Ghee oder Sesamöl erhitzen und Senfsamen darin anrösten bis sie springen
  • Die Gewürze zugeben
  • Gleich darauf die geschnittene Zwiebel zugeben und mit ½ TL Salz anschwitzen
  • Hitze etwas reduzieren, den Knoblauch, die Datteln und die Chili beifügen und mitdünsten
  • Die Kakistücke zugeben und mit Apfelsaft und ev. etwas Ingwerwasser ablöschen
  • Mit Agavendicksaft, Salz und Pfeffer abschmecken
  • Fürs Auge mit Koriander und Chili dekorieren

Das Chutney kannst du gut verschlossen eine Woche im Kühlschrank aufbewahren. Es passt auch nicht nur zu indischen Currys oder ayurvedischen Gerichten, sondern auch hervorragend zu Käseplatten. Findest du nicht auch?

Falls du Lust gekriegt hast, weitere Chutneys wie Kokosnuss-, Apfel, Peperoni- oder Mango-Chuntey auszuprobieren, dann melde dich jetzt für meinen Chutney-Kochkurs vom Samstag, 16. Januar 2016 an. Vielleicht bis bald? Würde mich freuen!